Dein Geld in deinen Zahlen
Konsumkostenrechner
Vergleiche Kaufpreis und laufende Kosten über deinen Zeitraum und rechne den Betrag in Arbeitsstunden nach Nettoverdienst um.
Gesamtkosten entstehen aus Kaufpreis plus monatlichen Zusatzkosten mal Nutzungsmonaten. Geteilt durch deinen rechnerischen Nettostundenlohn ergibt sich der Gegenwert in Arbeitsstunden. Dieser Gegenwert ist keine Ansparzeit.
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Deine Rechnung
Gesamtkosten im gewählten Zeitraum
- Davon laufende Kosten
- Gegenwert in Arbeitsstunden
- Rechnerischer Monatsdurchschnitt
Modellrechnung unter den unten genannten Annahmen
Was gehört zu den Kosten eines Kaufs?
Ein Preisschild zeigt meistens den einmaligen Kaufpreis. Für deinen Vergleich können weitere Zahlungen wichtig sein: etwa ein monatliches Abo oder andere regelmäßig anfallende Kosten. Trage nur die Beträge ein, die du dem betrachteten Angebot zuordnen möchtest.
Lege für zwei Angebote denselben Zeitraum fest. Ein Vergleich über zwölf Monate beantwortet eine andere Frage als ein Vergleich über drei Jahre. Der Rechner unterstellt, dass die eingetragenen Monatskosten im ganzen Zeitraum gleich bleiben.
Einmalige Zusatzkosten kannst du zum Kaufpreis addieren. Unterschiedliche Vertragsphasen, Zinsen einer Finanzierung oder einen möglichen Wiederverkauf berechnet dieses Modell nicht gesondert. Verwende dafür keine scheinbar genaue monatliche Zahl, deren Voraussetzungen du nicht kennst.
Handy mit Vertrag oder Einzelkauf: Ein Rechenbeispiel
Diese frei gewählten Zahlen zeigen nur die Vergleichsmethode. Sie sind keine aktuellen Tarife und keine Produktangebote. Beide Varianten werden über 24 Monate mit demselben rechnerischen Stundenwert von 20 Euro verglichen.
| Variante | Einmalig | Monatlich | Gesamt | Arbeitsstunden |
|---|---|---|---|---|
| A | 800 Euro | 15 Euro | 1.160 Euro | 58 |
| B | 200 Euro | 45 Euro | 1.280 Euro | 64 |
Variante B beginnt mit dem niedrigeren Einmalbetrag, kostet in diesem Beispiel über 24 Monate aber 120 Euro mehr. Leistungen, Vertragsbedingungen und die Nutzung können sich trotzdem unterscheiden. Der reine Kostenvergleich bewertet diese Unterschiede nicht.
Wie wird aus dem Kaufpreis Arbeitszeit?
Bei 3.200 Euro Monatsnetto und 160 Arbeitsstunden beträgt der rechnerische Nettostundenwert 20 Euro. Für einen Kauf über 1.000 Euro ergibt sich damit ein Gegenwert von 50 Stunden. Verwende das Nettoeinkommen aus derselben Arbeit und demselben Zeitraum wie die eingetragenen Stunden.
Wochenstunden passen nicht direkt zu einem Monatsgehalt. Nutze für die Eingabe die Arbeitsstunden des betrachteten Monats. Schwankt dein Einkommen, zeigt eine Rechnung mit einem einzelnen Monat auch nur dessen Verhältnis zwischen Geld und Zeit.
Warum das hilfreich sein kann, zeigt die Folge über Statuskonsum: Eine Ausgabe wird greifbarer, wenn du sie neben deinen Alltag stellst. Ob sie ihren Preis wert ist, entscheidet der Rechner nicht.
Arbeitsstunden, Monatsdurchschnitt und Ansparzeit unterscheiden
50 Arbeitsstunden Gegenwert bedeuten nicht, dass nach 50 Stunden Arbeit automatisch 1.000 Euro frei verfügbar sind. Aus deinem Einkommen bezahlst du auch Wohnen, Essen und andere Ausgaben. Bei 100 Euro freier Sparrate im Monat dauert das Ansparen von 1.000 Euro ohne Startbetrag zehn Einzahlungen.
Der Monatsdurchschnitt verteilt die Gesamtkosten gleichmäßig auf den gewählten Zeitraum. Er ist keine zugesagte Rate und sagt nicht, wann du bezahlen musst. Ein sofort fälliger Kaufpreis bleibt sofort fällig.
Für die Zeit bis zum Kauf hilft dir der Sparzielrechner mit deiner tatsächlichen Sparrate. Mit dem Notgroschenrechner kannst du getrennt prüfen, welche Reserve nach einer Ausgabe übrig bleibt.
Ein Beispiel zum Nachrechnen
Ein Kaufpreis von 1.600 Euro ohne Zusatzkosten entspricht bei 3.200 Euro Monatsnetto und 160 Arbeitsstunden einem Gegenwert von 80 Stunden. Kommen 20 Euro monatlich über 24 Monate hinzu, betragen die Gesamtkosten 2.080 Euro und der Gegenwert 104 Stunden.
Rechenweg und Rundung
Gesamtkosten = Kaufpreis + Monatskosten × Monate. Stundenwert nach Nettoverdienst = monatlicher Nettoverdienst ÷ zugehörige Arbeitsstunden. Gegenwert in Arbeitsstunden = Gesamtkosten ÷ Stundenwert nach Nettoverdienst. Monatsdurchschnitt = Gesamtkosten ÷ Monate.
Geldbeträge werden als ganze Cent verarbeitet. Anzeigen werden auf zwei Nachkommastellen gerundet, Zeitvergleiche bei Bedarf auf eine Nachkommastelle. Angezeigte Zwischenwerte können deshalb leicht vom ungerundeten Rechenweg abweichen.
Was das Ergebnis voraussetzt
Der Stundenwert ist ein rechnerischer Durchschnitt. Lebenshaltung, unbezahlte Zeit, Überstundenregelungen, Finanzierungskosten und Wiederverkaufswert sind nicht berücksichtigt. Der Monatsdurchschnitt ist keine Kreditrate; der Gegenwert in Arbeitsstunden ist keine Ansparzeit und keine Bewertung deines persönlichen Nutzens.
Häufige Fragen
Warum kann ich nicht einfach das Bruttogehalt eingeben?
Der Vergleich nutzt Geld, das dir nach Abzügen zufließt. Ein Bruttobetrag würde den verfügbaren Gegenwert verzerren. Eine Umrechnung von brutto zu netto findet hier nicht statt.
Kann ich zwei Angebote vergleichen?
Ja. Rechne beide mit demselben Zeitraum und denselben Einkommensangaben durch. Trage jeweils die passenden einmaligen und laufenden Kosten ein.
Ist ein hoher Stundenwert automatisch schlecht?
Nein. Der Rechner macht Kosten sichtbar. Welche Freude oder welchen Nutzen dir ein Kauf bringt und ob er in dein Budget passt, entscheidest du selbst.
Kann ich ein reines Abo berechnen?
Ja. Gib als Kaufpreis 0 Euro ein und ergänze Monatskosten und Zeitraum. Ein Abo für 15 Euro monatlich kostet bei unverändertem Preis über 24 Monate insgesamt 360 Euro.
Zieht der Rechner Miete und andere Lebenshaltungskosten vom Gehalt ab?
Nein. Er vergleicht Gesamtkosten mit dem rechnerischen Nettostundenwert. Für eine Ansparplanung brauchst du stattdessen den Betrag, der nach deinen Ausgaben tatsächlich übrig bleibt.
Zum Kapitel Geld schützen · Alle Rechner
Grundlagen und Verantwortung
Der Rechenweg ist oben vollständig beschrieben. Zur Vorbereitung eines Haushaltsplans bietet die Verbraucherzentrale einen Budgetplaner. Sie ist nicht Anbieterin oder Prüferin dieser Rechner.
Redaktion: Mr. Dachs · Inhaltlich erweitert am