Folge 01 / Business & Geld verdienen
Grundstück nutzen: Wie verdient Mr. Dachs mit seinem Hügel Geld?
Mr. Dachs verkauft Honig und verpachtet später eine geeignete Fläche an einen Windparkbetreiber. Die 100.000 Euro Jahrespacht ergeben über 20 Jahre zwei Millionen Euro vor Kosten und Steuern; Standortprüfung, Genehmigung und Vertrag sind dafür entscheidend.
Redaktion: Mr. Dachs · Inhaltlich erweitert am
Die Folge weitergedacht
Mehrere Nutzungen haben unterschiedliche Voraussetzungen
Honigverkauf und eine Verpachtung für Windenergie sind zwei verschiedene Vorhaben. Bei beiden reicht die Idee allein nicht: Es braucht eine geeignete Fläche, Organisation und einen Absatz beziehungsweise Vertragspartner. Die Folge zeigt einen langen Entwicklungsweg in kurzer Form.
Den möglichen Vertrag vor der großen Zahl betrachten
Für eine Projektprüfung sind unter anderem nutzbare Fläche, Zugang, Laufzeit und vertragliche Pflichten relevant. Welche Flächen planungsrechtlich in Betracht kommen, lässt sich nicht aus einer windigen Lage allein ableiten. Das Windenergieflächenbedarfsgesetz regelt Flächenziele, keine individuelle Pachtzusage.
Jahrespacht ist weder Gewinn noch heutiger Vermögenswert
Eine Zahlung über viele Jahre lässt sich addieren. In einer wirtschaftlichen Entscheidung spielen aber auch Beginn, Laufzeit, Kosten, Steuern und Risiken eine Rolle. Eine reine Summe über 20 Jahre berücksichtigt außerdem weder Inflation noch den unterschiedlichen Zeitpunkt der Zahlungen.
Dein nächster Schritt
- Nutzungsidee und Voraussetzungen der Fläche getrennt prüfen
- Kosten, Laufzeit und Pflichten eines Angebots erfassen
- Mit mehreren Szenarien statt nur der Gesamtsumme rechnen
Fragen zur Folge
Gehört das Windrad Mr. Dachs?
In der Geschichte gehört die Anlage dem Betreiber. Mr. Dachs stellt die Fläche gegen eine vertraglich vereinbarte Pacht zur Verfügung.
Genügt Wind für einen Pachtvertrag?
Zunächst müssen die planungsrechtlichen und technischen Voraussetzungen des Standorts geklärt werden. Eine ausgewiesene Fläche allein ersetzt weder die Projektprüfung noch die erforderliche Genehmigung.
Sind 100.000 Euro eine übliche Jahrespacht?
Tatsächliche Entgelte hängen unter anderem von Standort, Projekt, Vertragsumfang und beteiligten Eigentümern ab.
Praktische Helfer
Werkzeug aus der Folge
Hier werden künftig ausgewählte Angebote zu den Folgen stehen. Noch gibt es keine Partnerempfehlungen.
Anzeige
Geschäftskonto
Ein Konto für deine geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben.
Kommt baldWissen zum Mitnehmen
Das passende Digitalbuch
Diese drei Themen sind geplant. Die Digitalbücher sind noch nicht erhältlich.
Firma übernehmen
Prüfliste und Rechner
Die wichtigen Fragen vor deiner Übernahme.
In VorbereitungQuellen & Grundlagen
Gesprochenen Text nachlesen
Warum kauft Mr. Dachs einen Hügel auf dem nur Unkraut wächst und ständig der Wind pfeift? Die Nachbarn lachen Zuerst stellt er am windstillen Hang Bienenkästen auf Für Bienen ist das blühende Unkraut ein Buffet Den Honig verkauft er selbst Das ist die erste Einnahme Aber deswegen hat er den Hügel nicht gekauft Mr. Dachs hat gelesen was sonst keiner liest den Regionalplan Jedes Bundesland muss Flächen für Windräder ausweisen Sein Hügel liegt in so einem Gebiet Garantiert ist damit nichts Wind allein zahlt keine Pacht Erst prüft ein Windparkbetreiber den Standort dann kommt die Genehmigung Jahre später dreht sich oben ein Windrad In unserem Beispiel zahlt der Betreiber 100.000 € Pacht im Jahr Über 20 Jahre wären das 2 Millionen vor Kosten und Steuern Die Nachbarn sahen Unkraut und Wind Mr. Dachs sah zwei Einnahmen



